Besuch im Dortmunder Zoo

Seit gefühlten 20 Jahren habe ich heute das erste mal wieder einen Zoo besucht. Ich gebe zu, der eigentliche Anlass war, daß ich meine neue Videokamera ausprobieren wollte. Und da es sich bei Zootieren um nett anzuschauende Filmopfer handelt, die sich nicht wehren können, habe ich mich entschlossen dem Dortmunder Tierpark einen Besuch abzustatten.

Hier das Ergebnis:

Besuch im Dortmunder Zoo (youtube)

Loriot

Irgendwie hat er mich mein ganzes Leben begleitet: Als Kind durfte ich meistens noch bis „Wum und Wendelin“ aufbleiben, als Jugendlicher habe ich mir seine TV-Sendungen und auch die diversen Wiederholungen angesehen, selbst heute werden seine Sketche noch manchmal zur Auflockerung auf Seminaren genutzt. Nun ist er gestorben. Er war ein wahrer, unerreichter Künstler seines Fachs. Selbst nach 100-fachem anschauen seiner Sketche muss man noch immer lachen. Das konnte nur er. Danke Herr von Bülow! Ich werde jetzt meine Ente zu Wasser lassen.

Hier zwei Nachrufe:

Taz: „Bitte sagen Sie jetzt nichts!“

Spiegel: Das wäre jetzt wirklich nicht nötig gewesen

Gruppenzwang kann so schön sein

Vor ungefähr 4 Jahren hat es mich nach 15 jähriger Abwesenheit zurück nach Dortmund verschlagen. Fußball, des Deutschen beliebteste Sportart, spielte für mich zu der Zeit eine eher untergeordnete Rolle. Natürlich schaute ich mir Spiele der Nationalelf im Fernsehen an und ließ mich 2006 vom „Sommermärchen“ mitreißen. Aber der Vereinsfußball und die Bundesliga waren mir eher fremd. Mein Sportinteresse galt eher der Formel 1. Bereits nach einigen Wochen bemerkte ich bei Gesprächen mit Arbeitskollegen und Bekannten, dass Fußball in dieser Stadt einen ganz besonderen Stellenwert hat. Man erkennt bei diesem Gesprächsthema irgendwie ein ansteckendes Funkeln in den Augen vieler Dortmunder. Nach kurzer Erfahrung konnte ich montags bereits am Gesichtsausdruck einiger Kollegen ablesen wie das Spiel des BVB am Wochenende gelaufen war, konnte den Einfluss eines Fußballergebnisses auf deren Gemütszustand allerdings in keiner Weise nachvollziehen. Noch nicht… Die ersten Anzeichen meiner Bekehrung erkannte ich als ich anfing die BVB-Berichterstattung in der Tageszeitung nicht mehr zu überblättern. So konnte man sich wenigstens ein wenig in das Gesprächsthema einbringen. Wenig später begann ich dann samstags die Bundesliga-Berichterstattung im Radio zu verfolgen und ließ mich schon ein wenig mitreißen. Als ich zur Saison 2009/2010 ein LIGA total! PayTV Bundesliga-Abo abgeschlossen habe, gab ich mich dem BVB-Virus endgültig geschlagen. Seit dieser Zeit habe ich kein einziges Spiel versäumt. Nun sitze ich hier, fiebere dem morgigen Bundesliga Auftaktspiel entgegen und es ist ein sehr schönes Gefühl. Vor 4 Jahren hätte ich mir das nie vorstellen können. Danke Dortmund!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich nochmal auf mein Video hinweisen das ich bei den Meisterfeierlichkeiten in der Dortmunder City aufgenommen habe. Beim anschauen versteht man was ich meine:

Packstation verschwunden

Der heutige Morgen begann für mich mit einem kleinen Schock. Als ich am Standort meiner geliebten Packstation vorbeifahre, erblicke ich dort, wo mich sonst das DHL-Gelb anstrahlt nur noch eine graue Hauswand. Sollte es irgendein namenloser DHL-Mitarbeiter etwa gewagt haben zu entscheiden, dass man an diesem Ort keine Packstation mehr betreiben möchte? Das wäre nun wirklich das Letzte. Gerade für mich, der einen Großteil seiner verfügbaren (manchmal auch mehr) finanziellen Mittel in die Förderung des Onlinehandels investiert, grenzte diese Befürchtung an eine Katastrophe. Sollte sich die Vermutung bewahrheiten würde der Aktienkurs von Amazon einbrechen und mein Hundefutter-Versand sicherlich knapp am Konkurs vorbeisegeln. Zurück zuhause wählte ich mit zitternden Fingern die Nummer der DHL-Hotline. Dort erhielt ich die erlösende Auskunft, dass die Packstation an diesem Standort gegen ein größeres Modell ausgetauscht wird und in einigen Tagen wieder zur Verfügung steht. Glück gehabt!

Hier war mal meine Packstation

Hier war mal meine Packstation

„Kartoffelkrieg“ im Waldstück bei Hildesheim

Manchmal ist es schon verwunderlich welch banalen Themen sich Spiegel-Online widmet.:

Jugendliche ballern mit Kartoffelkanone 

Das ist wohl eher ein Thema für den Hildesheimer-Anzeiger oder wie sich die lokale Tageszeitung dort auch nennen mag. Allerdings sollte die Ordnungsmacht bei der heutigen Terrorgefahr immer auf der Hut sein. Schließlich gilt es einen erneuten Ausbruch des Kartoffelkriegs zu verhindern. Ob das das Ganze mit Pommes frites oder Kartoffelpüree wohl auch untersagt ist?