Packstation verschwunden

Der heutige Morgen begann für mich mit einem kleinen Schock. Als ich am Standort meiner geliebten Packstation vorbeifahre, erblicke ich dort, wo mich sonst das DHL-Gelb anstrahlt nur noch eine graue Hauswand. Sollte es irgendein namenloser DHL-Mitarbeiter etwa gewagt haben zu entscheiden, dass man an diesem Ort keine Packstation mehr betreiben möchte? Das wäre nun wirklich das Letzte. Gerade für mich, der einen Großteil seiner verfügbaren (manchmal auch mehr) finanziellen Mittel in die Förderung des Onlinehandels investiert, grenzte diese Befürchtung an eine Katastrophe. Sollte sich die Vermutung bewahrheiten würde der Aktienkurs von Amazon einbrechen und mein Hundefutter-Versand sicherlich knapp am Konkurs vorbeisegeln. Zurück zuhause wählte ich mit zitternden Fingern die Nummer der DHL-Hotline. Dort erhielt ich die erlösende Auskunft, dass die Packstation an diesem Standort gegen ein größeres Modell ausgetauscht wird und in einigen Tagen wieder zur Verfügung steht. Glück gehabt!

Hier war mal meine Packstation

Hier war mal meine Packstation

iWetter-Station

Mein alter, defekter iMac stand nun schon seit fast einem Jahr nutzlos in seinem Karton in der Ecke. Durch einen defekten Controller war kein Zugriff auf die Festplatte mehr möglich. Anstelle der Reparatur hatte ich mir damals  einen neuen iMac angeschafft. Da man sich bei dem verregneten Sommer häufiger zuhause beschäftigen muss, habe ich mich entschlossen einen Versuch zu wagen den von mir gegangenen Rechner zu reanimieren. Das funktionierte überraschend unkompliziert: Ich hatte noch eine ältere externe USB-Festplatte herumliegen, habe diese an den iMac angeschlossen und das Betriebssystem auf dieser installiert. Schon funktioniert das Schätzchen wieder. Aufgrund der niedrigen USB-Datenübertragunsrate zugegeben sehr träge und somit zur normalen Nutzung eher nicht zu gebrauchen, aber immerhin. Was fängt man nun mit einem solchen Gerät an? Zunächst mal einen Standort suchen: Im Wohnzimmer neben dem Fernseher auf dem Rack war schnell ein angemessener Platz gefunden. Da ich einen ausgeschalteten Rechner im Wohnzimmer für relativ nutzlos halte, hielt ich es für angemessen, daß der iMac sein künftiges Dasein als etwas überdimensionierte Wetterstation fristen soll. Nach einiger Recherche im Mac-App-Store habe ich mich für die App Wetter+ entschieden. An alle die mich jetzt mit dem Argument Energieverschwendung und CO2-Ausstoß anprangern wollen: ruhig bleiben, mein Nachbarhaus hat eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach :)

iWetterstation

iWetterstation

“Kartoffelkrieg” im Waldstück bei Hildesheim

Manchmal ist es schon verwunderlich welch banalen Themen sich Spiegel-Online widmet.:

Jugendliche ballern mit Kartoffelkanone 

Das ist wohl eher ein Thema für den Hildesheimer-Anzeiger oder wie sich die lokale Tageszeitung dort auch nennen mag. Allerdings sollte die Ordnungsmacht bei der heutigen Terrorgefahr immer auf der Hut sein. Schließlich gilt es einen erneuten Ausbruch des Kartoffelkriegs zu verhindern. Ob das das Ganze mit Pommes frites oder Kartoffelpüree wohl auch untersagt ist?

Anschläge in Norwegen – Medienberichterstattung

Ein Großteil der in den Medienhäusern beschäftigten „Qualitätsjournalisten“ sind direkt nach bekannt werden der Anschläge in Spekulationen über eine Beteiligung islamischer Extremisten verfallen.

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier hat dieses Phänomen in einem Artikel der FAZ und in seinem Blog  sehr treffend und lesenswert beschrieben.

In den US Medien (Fox News) war, solange man von einem muslimischen Täter ausging, von einem „Terroristen“ die Rede. Nachdem klar war, dass es sich um einen weißen, christlichen Rassisten handelte nannte man ihn „Verrückten“.

Ist ja logisch: Terroristen sind schließlich dunkelhäutig und tragen einen Turban.

Das Wort „Terrorist“ wurde sogar in bereits veröffentlichten Artikeln auf der Internetseite des konservativen TV-Senders ersetzt.

Abschließend möchte ich noch den Norweger Marius Ono Wingerei erwähnen.

Er schrieb auf Twitter (@mariowing):

„Bush, 9/11: “We’re gonna hunt you down.” Stoltenberg 22/7: “We will retaliate with more democracy” Im proud to be Norwegian“

Ich wünsche mir, dass der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg seine skandinavische Besonnenheit erhalten kann.

Update:

Hier noch ein lesenswerter Komentar aus der TAZ zum Thema.


Schmierfink

Nachdem meine Homepage nun schon seit einiger Zeit vernachlässigt im Netz herumliegt, habe ich beschlossen einen neuen Versuch zu starten meine Meinung, Gedanken, Erlebnisse und sonstigen geistigen Ergüsse in diesem Blog mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Ich bin zuversichtlich, dass es mir diesmal gelingt meine zeitweilige Faulheit zu besiegen und aus diesem Ort nicht eine weitere Netz-Ruine werden zu lassen. Ich habe bereits einige Ideen/Themen zu denen ich mich demnächst hier auslassen möchte.