“Kartoffelkrieg” im Waldstück bei Hildesheim

Manchmal ist es schon verwunderlich welch banalen Themen sich Spiegel-Online widmet.:

Jugendliche ballern mit Kartoffelkanone 

Das ist wohl eher ein Thema für den Hildesheimer-Anzeiger oder wie sich die lokale Tageszeitung dort auch nennen mag. Allerdings sollte die Ordnungsmacht bei der heutigen Terrorgefahr immer auf der Hut sein. Schließlich gilt es einen erneuten Ausbruch des Kartoffelkriegs zu verhindern. Ob das das Ganze mit Pommes frites oder Kartoffelpüree wohl auch untersagt ist?

Anschläge in Norwegen – Medienberichterstattung

Ein Großteil der in den Medienhäusern beschäftigten „Qualitätsjournalisten“ sind direkt nach bekannt werden der Anschläge in Spekulationen über eine Beteiligung islamischer Extremisten verfallen.

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier hat dieses Phänomen in einem Artikel der FAZ und in seinem Blog  sehr treffend und lesenswert beschrieben.

In den US Medien (Fox News) war, solange man von einem muslimischen Täter ausging, von einem „Terroristen“ die Rede. Nachdem klar war, dass es sich um einen weißen, christlichen Rassisten handelte nannte man ihn „Verrückten“.

Ist ja logisch: Terroristen sind schließlich dunkelhäutig und tragen einen Turban.

Das Wort „Terrorist“ wurde sogar in bereits veröffentlichten Artikeln auf der Internetseite des konservativen TV-Senders ersetzt.

Abschließend möchte ich noch den Norweger Marius Ono Wingerei erwähnen.

Er schrieb auf Twitter (@mariowing):

„Bush, 9/11: “We’re gonna hunt you down.” Stoltenberg 22/7: “We will retaliate with more democracy” Im proud to be Norwegian“

Ich wünsche mir, dass der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg seine skandinavische Besonnenheit erhalten kann.

Update:

Hier noch ein lesenswerter Komentar aus der TAZ zum Thema.